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Stromfressern auf der Spur
Wie viel Strom unnötig durch Elektrogeräte in vielen Haushalten verbraucht wird, dies wollten Schüler/innen aus der zweijährigen Berufsfachschule Pflege und Metalltechnik in einer Feldstudie unter Anleitung von Udo Benz von der Ortenauer Energieagentur Offenburg selbst ermitteln. Wohl wissend, dass Computer, Stereoanlagen und Fernseher im Stand-by-Betrieb nicht wirklich „aus“ sind, wollten sie bei eigenen Elektrogeräten wie Handy und CD-Player, die sie in die Schule mitbrachten, deren Stromverbrauch nachspüren. Auch Fernsehgeräte und Laptops der Schule wurden untersucht. Und mit Hilfe von Udo Benz wollten sie ihren Lehrern Günter Klasen, Rudolf Kaufmann und Gabriele Sasu-Krech exakt vorrechnen können, wie hoch sich die jährlichen Stromkosten eines Laptop durch Stand-by-Betrieb aufsummieren würden. Das Resultat verblüffte Jungen und Mädchen gleichermaßen: bei vielen von Ihnen das Taschengeld für einen vollen Monat!
Neben den praktischen Messungen wurde den Schülern durch Udo Benz ganz konkret vermittelt, wie sie den Stand-by-Betrieb reduzieren oder ganz verhindern können.
Ziel solcher Stand-by-Projekte, die in Baden-Württemberg im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr mit Hilfe regionaler Energieagenturen seit etlichen Jahren an vielen Schulen umgesetzt werden, ist die Sensibilisierung der Jugendlichen für eine nachhaltige Energienutzung. Wenn nicht nur bei ihnen ankommt, dass Stromsparen zu Hause beginnt und sich in der Schule und an zukünftigen Arbeitsplätzen fortsetzt, wird Klimaschutz mehr sein als nur ein Lippenbekenntnis. Erfreulich die Feststellung von Günter Klasen: „gut, dass auch ein schmaler Geldbeutel durch weniger Ausgaben für Strom geschont werden kann“. Für ihn gehört Umweltschutz zum unverzichtbaren Leitbild der BSK und soll auch zukünftig konsequent durch Umweltprojekte umgesetzt werden.





